Newsletter vom 13.06.2025

SM Sprint U19, U23 und Elite 2024Offene Rennbahn Oerlikon Saison 2024 am 6 August, 2024 auf der Offene Rennbahn Oerlikon, Oerlikon, Schweiz, Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Die Könige der Rennbahn

Oscar Plattner (l.), der schnellste Sprinter seiner Zeit.

Dienstag, 17. Juni 2025.


Ab 16.00 Uhr: Schweizer Sprint-Meisterschaften U17, U19, U23, Elite.
Finals ab 20.10 Uhr.


Übriges Programm:
17.45 Uhr: Punktefahren (U17, U19, Frauen).
18.20 Uhr: Ausscheidungsfahren (U15/U17, Frauen U17, U19).
20.00 Uhr: Scratch (U15/U17, Frauen U17, U19).
20.30 Uhr: Ausscheidungsfahren (U19, U23, Elite).
21.05 Uhr: Punktefahren (U19, U23, Elite).
21.45 Uhr: Siegerehrungen Schweizer Sprint-Meisterschaften.

22.00 Uhr: Rennschluss.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR


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Newsletter vom 06.06.2025

“Die Rennbahn besitzt einen einzigartigen Charme”


Wullschleger DernyOffene Rennbahn Oerlikon Saison 2024 am 30 Juli, 2024 auf der Offene Rennbahn Oerlikon, Oerlikon, Schweiz, Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Programm. Abendrennen 10. Juni. 2025.

18.40 Uhr: Tempofahren (Elite, U23, U19).

19.10 Uhr: Derny, 1.Lauf (Elite, U23).

19.35 Uhr: Tempofahren (Frauen, U19, U17).

19.50 Uhr:Ausscheidung (Elite, U23).

20.00 Uhr: Pause.

20.15 Uhr: Punktefahren (Frauen,U19, U17, U15).

20.30 Uhr: Scratch.

20.40 Uhr: Ausscheidung (Frauen, U19).

20.50 Uhr Derny, 2. Lauf (Elite, U23).

21.30 Uhr: Punktefahren (Elite, U23, U19).

22.00 Uhr: Rennschluss.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR


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Newsletter vom 30.05.2025

Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Die tollkühnen Piloten auf ihren schweren Töffs

Das letzte Abenteuer


Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Im Wilden Osten zuhause

Im Ausland sind die schweren Töffs noch in Singen oder auf den Rennbahnen im Wilden Osten Deutschlands zuhause.

Der Mythos der Steher gründet auch auf dem Risiko, das immer mitfährt. Dies wurde vor 116 Jahren in Berlin mit tödlicher Grausamkeit ersichtlich: Das Motorrad eines Schrittmachers flog ungebremst in die Zuschauerränge – und explodierte. Neun Menschen starben, 40 wurden verletzt. Danach wurden Steherrennen vorübergehend verboten – aber nach Anpassungen im Sicherheitsdispositiv bald wieder erlaubt.


Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Tragische Unfälle in Oerlikon

Auch die Offene Rennbahn Oerlikon blieb von Dramen nicht verschont. 1927 stürzte der deutsche Steher-Profi Ernst Feja in einem Trainingslauf. Der Reifen hatte sich vom Rad gelöst. Trotz Sturzhelm erlitt Feja einen tödlichen Schädelbruch.

Ebenfalls im Training stürzte 1938 der Schweizer Werner Walter. Bei seinem Rad platzte bei einer Geschwindigkeit von rund 75 Kilometern pro Stunde der Vorderpneu. Auch er hauchte auf der harten Bahn das Leben aus.

Heute viel sicherer

Der letzte Steher, der in Oerlikon tödlich verunfallte, war vor 80 Jahren der erst 23-jährige Zürcher André Hardegger. Seither sind die Steherrennen viel sicherer geworden. Das Material ist stabiler, die Motorradfahrerinnen und Fahrer sind besser ausgebildet. Wer sich auf einen Schrittmachertöff setzen will, muss eine aufwendige Prüfung ablegen – in Theorie und Praxis. «Bei uns hat die Sicherheit oberstes Gebot», sagt Rennbahnchef Wisel Iten. Dies gilt auch für die Wartung der Maschinen, die zweimal pro Jahr einem Servicecheckunterzogen werden.

Was die Faszination von Steherrennen ausmacht, lässt sich in Oerlikon das nächste Mal am kommenden Dienstag erleben. Dann stehen die sieben besten Gespanne der Schweiz im Einsatz – sowie der französische Publikumsliebling Emilien Clère. Spannung und Nervenkitzel sind garantiert.

Offene Rennbahn. Oerlikon. 3. Juni 2025. Programm. Ab 17.30 Uhr (u.a.). Schweizer Meisterschaft Einzelverfolgung, Vorläufe (Männer, Frauen, U23). 18.30 Uhr: Scratch (U13, U15). 18.40 Uhr: Ausscheidung (Frauen, U17, U19). 18.50 Uhr: Schweizer Meisterschaft Einzelverfolgung, Finalläufe (Männer, Frauen, U23). 19.20 Uhr: Steher, 1. Lauf. 19.55 Uhr: Ausscheidung (U19, U23, Elite). 20.50 Uhr: Punktefahren (U19, U23, Elite). 21.20 Uhr: Steher, 2. Lauf. 21.55 Uhr: Rennschluss.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR


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Newsletter vom 22.05.2025

Wullschleger DernyOffene Rennbahn Oerlikon Saison 2024 am 30 Juli, 2024 auf der Offene Rennbahn Oerlikon, Oerlikon, Schweiz, Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Apokalyptische Fluten und Freude auf die Dernys



Kleine Motoren, grosse Attraktion

Weil aber bekanntlich selbst nach dem grössten Regen die Sonne wieder scheint, blicken wir schon jetzt mit grosser Vorfreude auf den kommenden Dienstag und die Saisonpremiere der Dernys voraus.

Die Rennen mit den kleinen Schrittmachermotorrädern (ca. 70 cm3 und Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h) gehören zu den grossen Attraktionen in Oerlikon und werden hier zelebriert wie sonst kaum wo.

Roger Derny als Erfinder

Hier ein kleiner geschichtlicher Exkurs: Das erste Derny-Motorrad wurde 1938 vom ehemaligen Radrennfahrer Roger Derny konstruiert, um auf Teilstrecken des 600 km langen Strassen-Klassikers Bordeaux – Paris für Schrittmacherdienste eingesetzt zu werden. Das Herstellerunternehmen Roger Derny & Fils mit Sitz in Paris wurde 1958 geschlossen, die Bezeichnung für diese leichten Motorräder aber blieben.


Wullschleger DernyOffene Rennbahn Oerlikon Saison 2024 am 30 Juli, 2024 auf der Offene Rennbahn Oerlikon, Oerlikon, Schweiz, Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

In 20 Ländern verbreitet

„BurdinDerny“ war die Bezeichnung für das Nachfolgemodell, das Alain Burdin in der Peripherie von Paris produzierte und in ganz Europa verkaufte. Mitte der1980er-Jahre stellte er seine Produktion aus Altersgründen ein. Das meist verbreitete aktuelle Dernymodell wird seit Mitte der 1990er-Jahre von Arie Simon in Belgien produziert und ist auf Radrennbahnen in mehr als 20 Ländern verbreitet – darunter in Oerlikon, wo die meisten Derny-Motorrädern den Schrittmachern gehören.

Am kommenden Dienstag werden diese das Publikum erfreuen. Start der Rennen ist wie gewohnt um 18.45 Uhr. Der Wetterbericht sagt für Oerlikon wechselhafte Witterung voraus. Wir hoffen, bangen – und flehen die Wettergötter an, dass sie ein Herz für Derny-Motoren beweisen.

Offene Rennbahn. Oerlikon. Programm, 27. Mai 2025. U.a. 18.45 Uhr: Scratch Elite, U23, U19. 19.05 Uhr: Punktefahren Frauen, U17. 19.20: Derny Elite, U23. 19.45: Scratch Frauen, U17. 2015: Tempofahren Elite, U23, U19. 20.45 Uhr: Derny Elite, U23. 21.25: Punktefahren Elite, U23, U19. 21.55 Uhr: Rennschluss.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR


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Newsletter vom 16.05.2025

U19, U23 und Elite ScratchOffene Rennbahn Oerlikon Saison 2024 am 18 Juni, 2024 auf der Offene Rennbahn Oerlikon, Oerlikon, Schweiz, Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler

Ein Schweizer Star und zwei japanische Gäste

Rund 900 Zuschauer erlebten auf der Offenen Rennbahn einen gelungenen Saisonstart. Silvan Dillier holte Schwung für die Tour de France und zwei japanische Bahnspezialistinnen lieferten eine beeindruckende Talentschau.

Zur Saisoneröffnung auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon taucht einer der derzeit formstärksten Schweizer Pedaleure auf: Silvan Dillier. Der 34-jährige Aargauer schwärmt vom Zement-Oval.

Der Aargauer hat mit seiner heldenhaften Solo-Führungsarbeit über 200 Kilometer bei Mailand–Sanremo in diesem Frühling eine der herausragenden Leistungen des Radsport-Frühjahrs geboten.

Vorbereitung in der Abendsonne

Am Dienstagabend in Oerlikon zeigte erholt von jenen Strapazen und bestens gelaunt. In der Abendsonne bereitete er sich auf der Rolle auf den erstenEinsatz.

Der Entscheid, heute anzutreten, sei relativ spontan gefallen, sagte er: «Ich habe vor einigen Wochen gesehen, dass es heute losgeht – und realisierte, dass dieersten beiden Rennabende in mein Programm passen könnten. Und bei diesem schönen Wetter liesse ich mir die Chance nicht entgehen».

Bald ins Höhentrainingslager

Derzeit trainiere er zuhause in Schneisingen und habe zeitliche und räumliche Freiheiten. Schon bald ändere sich dies aber, wenn er mit seinem Team «Alpecin-Fenix» ins Höhentrainingslager auf die Tour de France hin einrücke.

Auf dieFrage, wie ernst er diese Bahnrennen nehme, sagt er: «Es ist für mich immer wieder eine grosse Herausforderung. Der Rhythmus ist ganz anders, die Gänge amRad sind ganz anders – höher».

Die Kadenz sei hoch – und damit bieten die Rennen eine gute Mischung aus hoher Frequenz und kurzfristiger Härte: «Es ist eine Belastung, die man auf der Strasse nicht simulieren kann».

Er sei als Jugendlicher das erste Mal auf die Offene Rennbahn gekommen – als 14-Jähriger,beim Final des Kilometer-Tests, der von Urs Freuler organisiert worden war.

Der Respekt vor den steilen Kurven

Beim Blick auf die schier senkrechten Kurven habe er seiner Mutter gesagt: «Mami, hierfahre ich nie ganz oben». Dies sollte nicht lange so bleiben: «Nach einer Woche kurvte ich schon beherzt ganz oben». Seither ist der Bahnsport eine Leidenschaft für ihn: «Ich gehörte dem Bahnvierer an – und absolvierte diverse Weltcups.»

Ob die Tour-de-France-Teilnahme bereits in Stein gemeisselt sei, könne er noch nicht sagen: «Sie ist zumindest in Stein skizziert», so Dillier. Er sei das Rennen schon sechsmal gefahren – es sei der grösste und wichtigste Anlass, den es gebe.


Auf dem Weg an die Tour de France: Silvan Dillier. Bild: tre

Kein Sieg für den Star

Dies realisierte Dillier auch an diesem Startabend in Oerlikon. Er fuhr zwar in allen Rennen mutig und engagiert vorne mit. Doch zu einem Sieg reichte es ihm nicht. Er nahm es gelassen: «Es hätte besser laufen können. Aber jetzt weiss ich immerhin: Es gibt hier noch Luft nach oben.»

Auch den kommenden Dienstag hat er sich Rot in der Agenda eingetragen. Ob er dann aber auch wirklich am Start stehe, könne er noch nicht zu 100 Prozent sagen: «Im Leben eines Radprofis kann sich innerhalb von einer Woche viel ändern.»

Japan-Power zum Saisonstart

Neben Dillier beeindruckten zwei Gäste aus dem Land der aufgehenden Sonne mit ihrer Explosivität und Kraft: Die japanischen Nationalfahrerinnen Mizuki Ikeda und Tsuyaka, die ihre sommerliche Trainingsbasis in der Schweiz haben, fuhren bei allen Einsätzen in die Spitzenränge. Mitgrund für ihren Besuch: Das japanische Nationalkader wird von der Schweizer Bahnlegende Daniel Gisiger betreut.

Das Publikum freut sich schon jetzt auf weitere Rennen mit fernöstlicher Beteiligung – und mit einem Wiedersehen mit Silvan Dillier am kommenden Dienstag. Hoffentlich.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR


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