Resultate Abendrennen 29. Juli 2025
Der Rennabend vom 29.07.2025 findet statt
Wir freuen uns auf viele Fans und Radsportbegeisterte.
Kasse ab 16:00 Uhr geöffnet.

Newsletter vom 27.07.2025

Ferrari, Knie und neue Freunde der Rennbahn
Helden und Legenden trafen sich am vergangenen Dienstag im berühmtesten Oval der Schweiz. “Indianapolis Oerlikon” war ein voller Erfolg – auch zuschauermässig. Impressionen eines denkwürdigen Abends.
Einmal im Jahr wird die Offene Rennbahn zum Wohnzimmer für alle, die Benzin im Blut haben. Und es herrscht eine Stimmung, als wäre man in Monte Carlo und nicht im hohen Norden von Zürich. Die älteren Besucher haben die tollkühnen Männer in ihren waghalsigen Boliden noch live auf den Rennstrecken erlebt; die jüngeren fasziniert der Nimbus des ewigwährenden automobilen Abenteuers. Ein Feeling, das mit den modernen Fahrzeugen kaum mehr möglich ist.
Der Event geht auf das Jahr 2002 und eine Idee des früheren TV-Reporters und grossen Rennbahn-Freunds Willy Kym zurück. Der Ur-Oerliker suchte einst eine Möglichkeit, wie man die altehrwürdige Sportanlage einem breiteren und neuen Publikum wieder in Erinnerung rufen könnte. Es sollte ein Geniestreich gewesen sein.
Dies wurde am vergangenen Dienstag ersichtlich. Bei wunderbarem Sommerwetter strömten rund 4500 Zuschauer auf die Rennbahn. Sie bewunderten die historischen Rennwagen und Motorräder, staunten über die horrenden Tempi auf der Bahn – waren aber auch vom radsportlichen Geschehen fasziniert. Nicht wenige trauten ihren Augen nicht, als sie die Steher ihre Runden drehen sahen: “Erlebt man dieses Spektakel hier regelmässig?”, war eine oft gestellte Frage.
Und auch diverse Prominente waren erstmals auf der Rennbahn zu Gast – beispielsweise Rolf Knie, Kunstmaler, Zirkusunternehmer und passionierter Autosammler – oder Mario Illien, das Genie hinter so manchen wegweisenden Entwicklungen im Motorenbau. “Eine wunderbare Veranstaltung, ein grandioser Ort”, sagte der Bündner.

Das Velodrom wird zur Autorennstrecke
Der Eintritt kostete das Doppelte (20 Franken) wie üblich – dafür wurde mit dem italienischen Ex-Formel-1-Rennfahrer Arturo Merzario eine internationale Koryphäe als Stargast verpflichtet.
Und Merzario hielt, was er versprach. Er zog seinen Cowboyhut ins Gesicht, drückte im Ferrari Abarth aufs Gaspedal und zeigte, dass er auch mit 82 Jahren nichts an Tempofestigkeit verloren hat. Und er bewies Flair für den Radsport: «Ich habe früher nicht nur den Automobillegenden zugejubelt – sondern auch den Helden der Landstrasse wie Fausto Coppi oder Gino Bartali». Und dann sagte Merzario, was in Oerlikon alle hören wollten: «Diese Pista ist ein fantastischer Ort».
Merzario wird beim nächsten Abendmeeting in Oerlikon dennoch nicht dabei sein: «Mein Rennkalender ist noch immer voll», sagt er mit einem Augenzwinkern. Aber sonst dürfte man das eine oder andere neue Gesicht in Oerlikon antreffen. Denn der Indy-Event hat 2025 das gebracht, was sich die Organisatoren erhofft haben. Er hat beste Werbung für einen der schönsten Orte der Zürcher Sportwelt gemacht.
Dienstag, 29. Juli, Rennprogramm.
18.40 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)
18.50 Uhr: Punktefahren (U15/U17/Frauen U17)
19.05 Uhr: Derny 1. Lauf (U23/Elite)
19.30 Uhr: Scratch (U13/U15)
19.40 Uhr: Stillstand-Contest (U19/U23/Elite)
19.50 Uhr: Pause
20.05 Uhr: Ausscheidungsfahren (U13/U15)
20.15 Uhr: Tempofahren U19/U23/Elite
20.30 Uhr: Scratch (U15/U17/Frauen U17(
20.45 Uhr: Derny, 2. Lauf (U23, Elite)
21.10 Uhr: Scratch (U17/U19/Frauen)
21.25 Uhr: Punktefahren (U19/U23/Elite)
21.55 Uhr: Rennschluss

Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Resultate Abendrennen 22. Juli 2025
Newsletter vom 13.07.2025

Wenn auf der Rennbahn die Boliden kreisen
Es ist ein weltweit einzigartiges Spektakel. Auf der Offenen Rennbahn in Oerlikon findet mit “Indianapolis” der grösste Anlass der Schweiz für historische Rennsportwagen statt – das nächste Mal am 22. Juli 2025. Mit einem Gast, der globale Motorsportgeschichte schrieb.
Die 500 Meilen von Indianapolis – oder wie sie kurz heissen: Indy 500 – sind quasi der heilige Gral des Automobilsports. Auf dem 2,5 Meilen langen Oval (genannt: der Nudeltopf) mit vier überhöhten Kurven wird das bekannteste Autorennen der Welt ausgetragen. 500 Meilen bis zum Motorsporthimmel, Tempi weit über 300 km/h, 300’000 Zuschauer auf den Tribünen – und Tradition bis zum Abwinken: Der Siegererhält ein Glas Milch.
Das Velodrom wird zur Autorennstrecke
Einmal im Jahr gastiert dieser Ausnahmeevent aus dem mittleren Westen der USA auf der Offenen Rennbahn in Zürich Oerlikon – zumindest im übertragenen Sinne. Der Mann, bei dem auf der Rennbahn die motorsportlichen Fäden zusammenlaufen, heisst Georg Kaufmann. Der passionierte Rennfahrer ist seit der erstmaligen Austragung 2002 für die Organisation (mit-)verantwortlich.
Was heute vermutlich vielen gar nicht bewusst ist: Auf der Offenen Radrennbahn wurden früher nicht nur Velorennen, sondern tatsächlich auch Wettkämpfe für Rennsportwagen ausgetragen.
Wenn “Indianapolis in Oerlikon” in diesem Jahr das 23. Mal stattfindet, werden viele historische Fahrzeuge zu sehen sein, die jedes Motorsportherzhöherschlagen lassen. 2024 beispielsweise konnten die Besucher diverse Vorkriegs-Rennwagen wie den Alfa Tipo B P3 von 1934, die Bugatti 37/35 B undT35 B aus den Jahren 1927 und 1929 sowie einen Lagonda M-45 Le Mans von 1934 bewundern, aber auch viele Renn- und Sportwagen aus der Nachkriegszeit und den1950er- und 60er-Jahren. Insgesamt werden 60 Boliden ihre Runden drehen.
Auch Motorräder und Seitenwagen
Neben den Rennautos sind auch Werksrennsporträder zu sehen, die ältesten aus den 1920-erJahren. Vier der neun Gruppen bestehen aus zweirädrigen Maschinen. Für diesen Teil des Events ist der jüngere Bruder von Georg Kaufmann – Jo Kaufmann – zuständig.

Der Radsport im Zentrum
Georg Kaufmann legt aber Wert darauf, dass auch an diesem Abend normaler (Rad-)Rennbetrieb herrscht: «Es finden Radprüfungen und Steherrennen statt – schliesslich soll der Sport auch an diesem speziellen Anlass nicht zu kurz kommen.»
Damit bezieht sich Kaufmann auf die Ursprungsidee des Indianapolis-Meetings. Der frühere TV-Reporter und grosse Rennbahn-Freund Willy Kym suchte einst eine Möglichkeit, wie man die leicht verstaubte Sportanlage einem breiteren und neuen Publikum wieder in Erinnerung rufen konnte. Kym, ein Mann mit breiter Vista und grosser Sportaffinität, trugt die Idee einer Oldtimer-Exhibition an Rennsport-Romantiker Bernhard Brägger heran.
Wichtige finanzielle Stütze
Und. geboren war der Event. Kaufmann, der zu Beginn als Fahrer teilnahm, erinnert sich: «Zur ersten Austragung kamen 1200 Zuschauer. Seither ist der Anlass kontinuierlich gewachsen.» Heute sorgt er mit fast 6000 Zuschauern für den jährlichen Publikumsrekord auf der Rennbahn. Und weil an diesem Abend der doppelte Eintrittspreis (20 Franken) verlangt wird, leistet die Oldtimer-Show einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der Rennbahn während des gesamten Jahres
Eine Motorsportlegende als Stargast
2025 haben Kaufmann und Co. ausserdem einen ganz besonderen Mann auf der Gästeliste: Arturo Merzario. Der heute 82-jährige Italiener fuhr in den 1970-er Jahren acht Saisons in der Formel 1. Ein Sieg blieb ihm zwar verwehrt. Gleichwohl hat er seinen Platz in der Motorsportgeschichte auf ewig auf sicher. Merzario gehörte zu jenen Fahrern, die am 1. August 1976 Niki Lauda nach dessem verheerenden Unfall auf dem Nürburgring das Leben retteten. Der Österreicher war in seinem brennenden Auto gefangen. Merzario stoppte seinen Wagen – und befreite Lauda.
Noch heute wird Merzario von der Motorsportwelt für diese Aktion verehrt. Auch deshalb ist er der perfekte Ehrengast am 22. Juli 2025 auf der Offenen Rennbahn in Zürich Oerlikon. Solidarität, Loyalität und echter Sportgeist stehen hier über allem. Sonst würde es diesen grandiosen Ort schon lange nicht mehr geben. res
Dienstag, 22. Juli, Präsentation historische Rennfahrzeuge.
18.00 Uhr: 1. Lauf
19.30 Uhr: 2. Lauf
20:30 Uhr: 3. Lauf
21.40 Uhr: Ausfahrt Autos und Motorräder
Dazwischen (Rad-)Rennbetrieb mit Stehern.
22.00 Uhr: Rennschluss.
Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Resultate Abendrennen 15. Juli 2025
Newsletter vom 11.07.2025

“Die Rennbahn war die zweite Heimat von Sepp”
Was er anfasste, wurde zu Gold. Er machte Urs Freuler zum Serien-Weltmeister und führte Robert Dill-Bundi 1980 auf den Olymp. Am 11. September 2024 endete das Rennen des Lebens für Sepp Helbling. Am kommenden Dienstag wird er auf der Offenen Rennbahn geehrt. Weiterer Höhepunkt des Meetings: das Punktefahren um das prestigeträchtige Blaue Band von Zürich.
Als sich Sepp Helbling am 11. September 2024 mit 89 Jahren in die Ewigkeit verabschiedete, erschienen auf der Homepage des FC Winterthur folgende Worte: «Mit grosser Betroffenheit haben wir vom Tod unseres früheren Weggefährten Josef Helbling vernommen. Im Namen des FC Winterthur kondolieren wir den Angehörigen und wünschen viel Kraft für die Trauer.»
Auch wenn Sepp Helbling vor allem im Radsport tiefe Spuren und ein immenses Lebenswerk hinterlassen hat, sagen diese Zeilen sehr viel über ihn aus. Als es dem FC Winterthur in den 1990-er Jahren sehr schlecht ging und der Klub einige Male am Abgrund stand, packte Helbling auf der Geschäftsstelle mit an – und verströmte mit seiner Sportbegeisterung frischen Enthusiasmus und neue Aufbruchstimmung.
Respektabler Rennfahrer
Helbling, geboren am 15. Juli 1935 in Jona, absolvierte 1953 sein erstes Bahnrennen und nahm 1960 an den Olympischen Spielen in Rom teil, wo er im Einzelzeitfahren über einen Kilometer auf den respektablen 8. Platz fuhr. Als Sportler blieb ihm der ganz grosse Triumph verwehrt, als Trainer und Funktionär aber setzte er Massstäbe. 1966 wurde er vom damaligen Nationaltrainer Oscar Plattner als Bahntrainer engagiert. Es sollte eine bahnbrechende Personalie gewesen sein.
Die Huldigung von Freuler
Der Glarner Ausnahmesprinter Urs Freuler sagt über Helbling: «Ich hatte in meinem Leben nur einen Trainer – Sepp. Und er war viel mehr. Er war einer meiner besten Freunde. Ohne ihn wäre ich nie zu dem Sportler und Menschen geworden, der ich heute bin.» Allerdings sei «Sepp» für ihn lange «Herr Helbling» gewesen. Erst nach dem ersten WM-Titel wurde Freuler von seinem Chef das «Du» angeboten.

15 Weltmeistertitel als Coach
Helbling war streng und herzlich zugleich. Er trainierte knüppelhart, besass als gelernter Tanzlehrer aber auch das Gefühl für elegante Zwischenschritte. Und genau diese Mischung machte es aus. Als Trainer feierte er nicht weniger als 15 Weltmeistertitel, zehn davon mit Freuler. An Olympischen Spielen gewann er mit seinen Fahrern einen kompletten Medaillensatz in der Einzelverfolgung: 1980 in Moskau Gold mit Robert Dill-Bundi, 1972 in München Silber mit Xaver Kurmann und davor ebenfalls mit Kurmann 1968 in Mexiko Bronze.
Sechstagerennen und Tour de Suisse
Und Helbling war dort, wo sich die Basis des Bahnsports befindet. 23 Austragungen des Amateur-Sechstagerennens im Hallenstadion trugen seine Handschrift als Organisator. Als Kommissär stand er zudem 32-mal an der Tour de Suisse und bei drei Weltmeisterschaften am Strassenrand.
Auch auf der Offenen Rennbahn spielte Helbling eine absolute Schlüsselrolle. An den Renntagen war er zwischen 2003 und 2019 für Rennbüro, Fahrermeldungen, Rennprogramm und Ranglisten verantwortlich. Wisel Iten sagt: «Sepp war quasi unser sportliches Gewissen». Bis zuletzt führte Helbling ausserdem die Statistiken nach – akribisch und mit höchster Disziplin.
Geburtstag am Dienstag
Urs Freuler verdankt Helbling seine grosse Karriere beim italienischen Profi-Team Atala. Im Sommer – als Vorbereitung auf die WM – kehrte er aber immer wieder zu seinem Mentor zurück: «Die Offene Rennbahn war meine zweite Heimat – und sie war die zweite Heimat von Sepp.» So schliesst sich am 15. Juli 2025 ein Kreis. Dann wäre Sepp Helbling 90 Jahre altgeworden. Dann wird ihm auf dem Oerliker Zement-Oval anlässlich des Abendmeetings die Referenz erwiesen. Es wird ein denkwürdiger Anlass – für eine der grössten Legenden des Schweizer Radsports.
Dienstag, 15. Juli, Rennprogramm.
18.00 Uhr: Scratch (U13/U15)
18.15 Uhr: Ausscheidung (U17/Frauen; U17/U19)
18.30 Uhr: Derny 1. Lauf (U23/Elite)
18.55 Uhr: Ehrung Sepp Helbling
19.05 Uhr: Ausscheidung (U17/19/Frauen)
19.15 Uhr: Ausscheidung (U13/U15)
19.25 Uhr Tempofahren (U19/U23/Elite)
19.40 Uhr: Pause
20.00 Uhr: Derny, 2. Lauf (U23/Elite)
20.25 Uhr: Scratch (U15/U17/Frauen; U17&U19)
20.35 Uhr: Derny, 3. Lauf (U23/Elite)
21.00 Uhr: Ausscheidung (U19/Frauen)
21.00 Uhr: Blaues Band (Punktefahren; U19/U23/Elite)
21.55 Uhr: Rennschluss
Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Newsletter vom 04.07.2025

Gala der Steher und hoher Besuch aus Uster
Meetingabend ist Steherabend. Am kommenden Dienstag mit Gästen aus Holland (Reiner Honig), Deutschland (Vincent Vonhof, Luca Harter) und Frankreich (Emilien Clère, Lenny Chouffe). Ausserdem gastiert der RV Uster mit einer grösseren Delegation auf der Offenen Rennbahn. Mit dabei: Emanuel Plattner, lebende Radsport-Legende und ältester Schweizer Steher-Meister.
Der Radfahrer-Verein Uster ist eine Ikone im Schweizer Sport. Gegründet 1888 überlebte er zwei Weltkriege, den Untergang der Titanic, die Mondlandung, ein paar Börsencrashes und die Pandemie.
Gegründet wurde er vor 137 Jahren als «Velo-Club Uster». Der Namenswechsel vollzogen die Sportfreunde während der militärischen Aktivzeit. Grund: Im Aktivdienst gab es keine Velofahrer. Diese Bezeichnung war offenbar verpönt. Es gab nur stolze Radfahrer..
50 Gäste aus Uster
Auf Initiative von Klubpräsident Hans Temperli beehrt der Verein die Offene Rennbahn am kommenden Dienstag. Hatte Temperli ursprünglich mit einer Teilnahme von maximal 15 Mitgliedern gerechnet, wurde er richtiggehend überrannt. Angekündigt sind nun rund 50 Personen. Darunter zwei grosse Namen aus dem Bahnsport: Benny Herger, WM-Bronze-Medaillengewinner 1968 bei den Amateur-Stehern sowie Schweizer Meister 1972 und 1973. Herger ist noch immer Stammgast auf der Offenen Rennbahn und unterstützt von den heutigen Athleten vor allem Til Steiger und Claudio Imhof mit Rat und Tat.
Und Emanuel Plattner. Der heute 90-jährige Bauernsohn aus Maur ist der älteste noch lebende Steher-Meister (1968). Vor allem war Plattner ein Radfahrer, der an Vielseitigkeit kaum zu überbieten war. Neben dem Steher-Titel gewann er auch die Landesmeisterschaften im Quer, auf der Strasse sowie mit dem Militärrad.

Von Hugo Koblet inspiriert
Zum Radsport war er durch seine Bekanntschaft mit Hugo Koblet gekommen. Koblet lebte für kurze Zeit ebenfalls in der Gemeinde Maur und inspirierte Plattner zum Radfahren. Und er entdeckte damit ein Talent, das sonst vielleicht für immer verborgen geblieben wäre. Vor allem bergauf war Plattner eine Klasse für sich. Auf einem Damenvelo habe er alle Steigungen in der Umgebung bezwungen, erinnert er sich. Und durch seine technischen Fähigkeiten stiess er auch im Morast und im Oval schnell zur Spitze vor.
Das verweigerte Startgeld
AGerne hätte er seine Strassenkarriere intensiviert, aber zeitlich lag dies nicht drin: Schliesslich musste er immer auf dem elterlichen Bauernhof im Weiler Wannwis mithelfen. Auf die Frage, ob er mit dem Radsport je Geld verdient habe, muss er schmunzeln. Einmal (bei einem Quer auf der Zürcher Waid) habe er es gewagt, bei den Veranstaltern 50 Franken Startgeld zu fordern. Vergeblich. Immerhin wurde ihm die Gebühr von 6 Franken erlassen.
Trotzdem wurde Plattner durch den Radsport ein «reicher» Mann – reich an Erfolgen, Freunden und Erlebnissen. Dies alles wird wieder aufleben, wenn er sich am Dienstag auf die Tribüne der Offenen Rennbahn setzt. Dort wird für ihn ein Ehrenplatz reserviert sein.
Dienstag, 8. Juli, Rennprogramm.
18.35 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)
18.45 Uhr: Scratch (U19/Frauen)
18.55 Uhr: Ausscheidung (U15/U19/Frauen; U17/U19)
19.05 Uhr: Tempofahren (U19/U23/Elite)
19.20 Uhr: Steher International, 1. Lauf
19.45 Uhr: Pause
20.05 Uhr: Ausscheidung (U17/U19/Frauen)
20.15 Uhr: Steher International, 2. Lauf
20.45 Uhr: Scratch (U15/U17/Frauen; U17/U19)
20.55 Uhr: Punktefahren (U19/U23/Elite)
21.25 Uhr: Steher International, 3. Lauf
21.55 Uhr: Rennschluss
Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR