Resultate Abendrennen 26. Mai 2026
Newsletter vom 18.05.2026

Dernypremiere mit Stargästen
Nach den zwei stimmungsvollen ersten Saison-Meetings steht auf der Offenen Rennbahn Oerlikon der nächste Höhepunkt bevor. Mit Scratch-Weltmeister Moritz Augenstein und Scratch-Europameister Alex Vogel kehren zwei Fahrer zurück, die dem vergangenen Rennabend eindrücklich den Stempel aufdrückten. Dazu feiert eine der grossen Traditionen des Bahnradsports ihre Saisonpremiere: die Dernyrennen.
Moritz Augenstein bewies in dieser Woche eindrücklich, weshalb er zu den stärksten Bahnfahrern Deutschlands zählt. Der amtierende Scratch-Weltmeister dominierte die Rennen mit Übersicht, Tempohärte und Rennintelligenz – und dies notabene nach einer dreistündigen Anreise aus seinem Wohnort Pforzheim. Der WM-Titel im vergangenen Herbst war kein Zufall: Augenstein gehört seit Jahren zur Weltspitze, gewann mehrere nationale und internationale Meisterschaften und ist auch hinter dem Derny der Massstab.

Alex Vogel fordert den Champion
Mit Alex Vogel steht ihm am Dienstag erneut ein Schweizer Topfahrer gegenüber, der derzeit ebenfalls in bestechender Verfassung fährt. Der Thurgauer krönte sich in diesem Frühjahr zum Scratch-Europameister und zählt seit Jahren zu den konstantesten Bahnfahrern der Schweiz. Mehrere Schweizer Meistertitel und Olympiateilnahmen unterstreichen seine Klasse.
Das Duell zwischen Augenstein und Vogel verleiht den Rennen zuletzt internationales Niveau. Gerade das Scratch lebt von Angriffen, Tempowechseln und taktischem Gespür – beste Unterhaltung also für das Publikum auf der offenen Rennbahn.
Derny-Premiere als zusätzliche Attraktion
Der dritte Rennabend der Saison steht zudem im Zeichen der Derny-Premiere. Die Rennen hinter den kleinen Schrittmachermotorrädern gehören seit Jahrzehnten zu den grossen Attraktionen des Bahnradsports und besitzen in Oerlikon eine lange Tradition.

Programm. Dienstag, 26. Mai 2026
18.50 Uhr: Scratch (U15/U17/Frauen)
19.00 Uhr: Ausscheidung (U19/U23/Elite)
19.10 Uhr: Punktefahren (U15/U17/Frauen)
19.25 Uhr: Derny, 1. Lauf (U23/Elite)
19.50 Uhr: Australien (U19/U23/Elite)
20.00 Uhr: Pause
20.20 Uhr: Tempofahren (U19/U23/Elite)
20.35 Uhr: Ausscheidung (U15/U17/Frauen)
20.45 Uhr: Derny, 2. Lauf (U23/Elite)
21.10 Uhr: Scratch (U17/U19/Frauen U23)
21.25 Uhr: Punktefahren (U19/U23/Elite)
21.55 Uhr: Rennschluss
Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Resultate Abendrennen 19. Mai 2026
Der Rennabend vom 23.06.2026 findet statt
Wir freuen uns auf viele Fans und Radsportbegeisterte.
Kasse ab 16:30 Uhr geöffnet.

Newsletter vom 18.05.2026

Welt- und Europameister in Oerlikon am Start
Die Offene Rennbahn Oerlikon darf sich schon am zweiten Abend der neuen Saison auf Bahnradsport der Spitzenklasse freuen: Mit Moritz Augenstein und Alex Vogel stehen am Dienstagabend der aktuelle Welt- und Europameister im Scratch am Start. Auch die Wetterprognosen stimmen optimistisch – es soll trocken bleiben.
Die traditionsreiche Offene Rennbahn Oerlikon erhält früh in der Saison prominenten Besuch. Mit Moritz Augenstein reist der amtierende Scratch-Weltmeister nach Zürich. Der Deutsche aus Pforzheim gewann im vergangenen Herbst überraschend den WM-Titel und gehört seit Jahren zu den stärksten Bahnfahrern seines Landes. Mehrere deutsche Meistertitel sowie Erfolge im Dernyrennen stehen bereits in seiner Palmares. Umso bemerkenswerter ist seine aktuelle Form, nachdem er Anfang Jahr in den schweren Trainingsunfall der deutschen Nationalmannschaft auf Mallorca verwickelt gewesen war.
Auch die Schweiz ist mit einem internationalen Topfahrer vertreten. Alex Vogel, einer der konstantesten Schweizer Bahnfahrer der vergangenen Jahre, sicherte sich in diesem Frühjahr den Europameistertitel im Scratch. Der Thurgauer startete bereits an Olympischen Spielen, gewann mehrere Schweizer Meistertitel und zählt besonders in den Ausdauerdisziplinen zur nationalen Spitze.
Dass gleich zwei internationale Titelträger derselben Disziplin in Oerlikon antreten, verspricht spannende und offensive Rennen. Gerade das Scratch lebt von Tempoverschärfungen, Angriffen und taktischem Geschick – beste Unterhaltung also für das Publikum.
Und auch das Wetter dürfte mitspielen: Für Dienstagabend sind trockene Bedingungen angesagt. Einem hochklassigen Frühlingsabend auf der offenen Rennbahn steht damit kaum etwas im Weg.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Newsletter vom 15.05.2026

Die Saisonpremiere auf der Offenen Rennbahn Oerlikon bot grosse Emotionen: Nicole Fry und Daniel Wyder wurden verabschiedet, gleichzeitig kehrte mit der Eisenplastik «Im Ziel» ein Stück Rennbahn-Geschichte zurück. Nun folgt am Dienstagabend das zweite Meeting – mit einem Punktefahren als Höhepunkt.
Wenn Nicole Fry mit dem Schrittmacher-Töff ins Oval einbog, war dies jeweils mehr als nur Sport. Es war ein Bild, das hängen blieb. Eine Frau in einer Männerdomäne. Präzise, mutig, souverän. Für drei Jahre prägte sie das Bild der Offenen Rennbahn – und machte den Bahnradsport auch für Menschen interessant, die sonst kaum je ein Velodrom betreten hätten.
An der stimmungsvollen Saisonpremiere vom vergangenen Dienstag wurde Nicole Fry gemeinsam mit Daniel Wyder offiziell verabschiedet. Zwei Persönlichkeiten, die den Stehersport geprägt haben. Wyder als ehemaliger Weltklassefahrer (in anderen Disziplinen) und später als ruhiger, fairer und stets kontrollierter Schrittmacher. Fry als Pionierin, die sich ihren Platz im Rennbahnsport gegen Widerstände und Vorurteile erkämpfte.
Emotionaler Abschied
Die Verabschiedung geriet entsprechend emotional. Rennbahn-Kommunikationschef Thomas Renggli erinnerte daran, dass das Frauenstimmrecht in der Schweiz zwar 1971 eingeführt worden sei, gewisse Denkweisen aber bis heute nachwirkten. Gerade deshalb sei die Geschichte von Nicole Fry so beeindruckend. Und vielleicht, so die Hoffnung vieler auf den gut gefüllten Rängen, ist dieser Abschied noch nicht endgültig. Sportliche Comebacks gehören schliesslich zu den schönsten Geschichten.
Überhaupt bot der Saisonauftakt alles, was die Rennbahn Oerlikon seit Jahrzehnten ausmacht: spannenden Sport, vorzügliche Grillwürste, gut besetzte Tribünen und viele emotionale Momente. Einen ganz besonderen Akzent setzte dabei die Rückkehr der Eisenplastik «Im Ziel».

Monumentale Skulptur
Die monumentale Skulptur des Zürcher Künstlers Giorgio Placido Lorenzi war ursprünglich für die Bahnrad-Weltmeisterschaften 1983 in Oerlikon geschaffen worden. Danach verschwand sie über vier Jahrzehnte aus dem öffentlichen Blickfeld – erst auf einem Privatgrundstück, später in der Sammlung von Bruno Stefanini. Nun ist das Werk als Dauerleihgabe der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte an seinen ursprünglichen Ort zurückgekehrt
Die drei eisernen Bahnfahrer im Zielsprint stehen seit vergangener Woche direkt beim Eingang der Rennbahn – kraftvoll, roh und voller Dynamik. Sie erinnern an die grossen Zeiten des Bahnradsports in Oerlikon und passen gleichzeitig erstaunlich gut in die Gegenwart dieser traditionsreichen Sportstätte.
Die Rennbahn lebt!
Nach diesem gelungenen Auftakt geht die Saison nun bereits weiter: Am kommenden Dienstagabend dreht sich auf der Offenen Rennbahn Oerlikon wieder alles um Tempo, Taktik und Emotionen. Die Rennbahn lebt – mehr denn je.

Programm Dienstag, 19. Mai 2026
18.55 Uhr: Scratch (U13/U15)
19.05 Uhr: Temporennen (U19/U23/Elite)
19.20 Uhr: Ausscheidung (U15/U17/Frauen)
19.30 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)
19.40 Uhr: Ausscheidung (U17/U19/Frauen U23)
19.50 Uhr: Pause
20.10 Uhr: Ausscheidung (U13/U15)
20.20 Uhr: 1000er Rennen (U23/Elite)
20.45 Uhr: Punktefahren (U17/U19/Frauen)
21.00 Uhr: Ausscheidung (U23/Elite)
21.10 Uhr: Temporennen (U19/Frauen)
21.25 Uhr: Punktefahren (U19/U23/Elite)
21.55 Uhr: Rennschluss
Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Das Programmheft zur neuen Saison:
Resultate Abendrennen 12. Mai 2026
Newsletter vom 08.05.2026
Vorhang auf für die Offene Rennbahn
Die Offene Rennbahn steigt am Dienstag, 12. Mai in ihre 115. Saison. Weshalb man diesen Termin auf keinen Fall verpassen sollte.

Bratwurstduft liegt in der Luft, irgendwo scheppert der Sechseläutenmarsch, und auf der Holztribüne zieht einer genüsslich an seinem Stumpen. Dienstagabend in Zürich – und während die Stadt sich geschniegelt ins Afterwork-Geschehen stürzt, beginnt auf der Offene Rennbahn Oerlikon ein Ritual, das sich dem Zeitgeist hartnäckig widersetzt.
Hier draussen, auf der Hinterseite der Stadt, ist die Welt noch in Ordnung. Auf dem Grill liegen die Bratwürste, in der Gartenbeiz diskutieren Heiri und Max über die Qualität des Abends, und auf der Tribüne ruft einer, der schon alles gesehen hat: «Jetzt gäbä mär äm nomal einä.»
Es ist diese Mischung aus Patina und pulsierendem Leben, aus Nostalgie, urbaner Romantik und Sport, die die Rennbahn trägt. Bald 114 Jahre alt ist das Oval, das als ältestes Sportstadion der Schweiz gilt. Ein Relikt? Vielleicht. Vor allem aber ein lebendiges Stück Stadtgeschichte. Eines, das oft totgesagt wurde – und sich doch immer wieder aufrappelt, wie ein Fahrer nach einem Sturz.

Ein grosser Teil dieser Renaissance trägt die Handschrift der IG Offene Rennbahn. Seit 2003 halten Präsident Wisel Iten und seine Mitstreiter den Betrieb am Leben – mit Herzblut, Improvisationstalent und einem Gespür für das, was diesen Ort ausmacht. 28 Freiwillige sorgen dafür, dass alles funktioniert: Sie kassieren Eintritt (von 10 Franken!), leeren Abfalleimer, flicken kleine Risse im grossen Ganzen. Neben dem Eingang wacht der Grabstein von Hugo Koblet – und seit diesem Jahr wieder eine Eisenplastik von Giorgio Lorenzi, die schon an der Bahn-WM 1983 hier zu sehen gewesen war. Und im Rennfahrerstübli steht ein Holzbuffet von 1911 – ausgegraben unter einer Kurve, restauriert, zurückgeholt ins Licht. So wie die alte Rennbahn.
Die Zahlen erzählen die Erfolgsgeschichte nüchtern: Wo sich zwischenzeitlich noch ein paar Hundert Zuschauer verloren, strömen heute rund 1000 Menschen an jedem Dienstag ins Oval. Wenn im Sommer historische Motoren knattern und der Indianapolis-Event ruft, wird die Rennbahn zur Pilgerstätte. Bis zu 5000 Zuschauer säumen dann die Bahn, als hätte die Zeit kurz Pause gedrückt.
Doch die eigentliche Magie liegt in den leisen Momenten. Wenn das Licht weicher wird, das Publikum näher zusammenrückt und die Fahrer ihre Runden drehen, als ginge es um mehr als nur Sieg oder Niederlage. Vielleicht um das Gefühl, Teil von etwas zu sein, das geblieben ist.
Am kommenden Dienstag beginnt die neue Saison. Bis Ende September an jedem Dienstag, immer dann, wenn das Wetter mitspielt, gehört der Abend wieder dem Radsport. Mit Fahrern wie Silvan Dillier oder Fabian Lienhard, die den Spagat schaffen zwischen Weltklasse und Bodenständigkeit – und damit perfekt hierher passen.
Die Offene Rennbahn Oerlikon ist kein Ort für Gehetzte – auch wenn das sportliche Tempo sehr hoch ist. Sie ist ein Versprechen: dass Sport mehr sein kann als Resultate. Dass Geschichten bleiben, wenn man ihnen Raum gibt. Und dass ein Dienstagabend manchmal genügt, um sich ein kleines Stück Ewigkeit zu sichern.

Rennprogramm Dienstag, 12. Mai 2026
17.30 Uhr: Feierliche Einweihung Eisenplastik “Im Ziel”.
18.45 Uhr: Scratch (U13/U15)
18.55 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)
19.05 Uhr: Ausscheidung (U15/U17/Frauen U23)
19.20 Uhr: Steher, 1. Lauf
19.45 Uhr: Handicap (U13/U15)
19.55 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)
20.05 Uhr: Pause
20.25 Uhr: Ausscheidungsfahren (U19/U23/Elite)
20.35 Uhr: Scratch (U17/U19/Frauen)
20.45 Uhr: Tempofahren (U19/U23/Elite)
20.44 Uhr: Punktefahren (U23/Elite)
21.15 Uhr: Schrittmacher Verabschiedung
21.25 Uhr: Steher, 2. Lauf
21.55 Uhr: Rennschluss
Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR
Die neue Saison steht vor der Tür. Vorverkauf Saisonkarten:
Der Vorverkauf der Saisonkarten findet am am 07. und 09. Mai auf der Rennbahn Oerlikon statt.
07. Mai 2026, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr
09. Mai 2026, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr