Newsletter vom 14.06.2026

Der Künstler und seine Galerie: Marc Locatelli hebt die Rennbahn auf eine kulturell und künstlerisch höhere Ebene.

Am Dienstag, 16. Juni, wird die Offene Rennbahn Oerlikon nicht nur zur Bühne des Bahnradsports, sondern auch zum Ausstellungsraum. Um 19.00 Uhr eröffnet Marc Locatelli in seiner Kunstkabine die Ausstellung «Herzblut» – eine Hommage an historische Rad-Trikots, grosse Rennmomente und die Leidenschaft für den Velosport.

Vernissage um 19.00 Uhr: Wenn Trikots Geschichten erzählen

Wie viel Platz braucht eine Kunstgalerie? Auf der Offenen Rennbahn Oerlikon genügen ein paar Quadratmeter. Seit über 20 Jahren beweist Marc Locatelli mit seiner Kunstkabine, dass grosse Geschichten auch im kleinsten Rahmen erzählt werden können.

Für die Saison 2026 hat der ehemalige Radrennfahrer, der einst sogar Eddy Merckx bezwang, einen alten Weggefährten ins Boot geholt: den Illustrator und Zeichner Hans Meier aus Embrach. Die beiden kennen sich seit den 1970er-Jahren, als sie gemeinsam die Vorkursklasse an der Kunstgewerbeschule Zürich besuchten. Schon damals verband sie nicht nur die Kunst, sondern auch die Liebe zum Radsport.

Ein Jahrhundert Velogeschichte

Hans Meier machte sich später als Radquerfahrer einen Namen und ist bis heute bei nostalgischen Veranstaltungen wie der L’Eroica oder der Chläggi Classic im Klettgau anzutreffen. Parallel dazu schuf er ein eindrückliches künstlerisches Werk:detailreiche Zeichnungen von Rennszenen, Velos und vor allem historischen Rad-Trikots.

Für Marc Locatelli ist klar: Diese Arbeiten gehören an die Öffentlichkeit. «Wir präsentieren die Exponate in einer Form, die den Besuchern einen neuen Zugang ermöglicht», sagt er.

So wird die Rennbahn an diesem Dienstagabend einmal mehr zu einem Ort, an dem sich Sport und Kultur begegnen. Draussen die Bahn, die Kurven, die Geschwindigkeit. Drinnen die Linien, Farben und Erinnerungen. Beides gehört zusammen. Beides lebt vom gleichen Stoff: Herzblut.

Änderung im Rennprogramm

Auch ohne Elite-Rennen erleben die Zuschauer am Dienstag eine Talentschau der Schweizer Sprinter auf U17-Stufe.
Photo Credit CuPNet Photo Peter Mettler


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR

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Newsletter vom 29.05.2026

Herr der Steher: Ex-Meister Jan Ramsauer kennt alle Kniffs in dieser Disziplin.

Die Offene Rennbahn Oerlikon ist mehr als nur eine Sportanlage – sie ist ein Stück lebendige Radsportgeschichte in der Stadt. Am Dienstag, 2. Juni, ist genau diese besondere Atmosphäre zu erleben, wenn die Steher hinter den schweren Motorrädern das Publikum in ihren Bann ziehen. Keiner weiss das besser als Jan Ramsauer.

Steher: Die tollkühnen Pedaleure hinter den grossen Motoren sorgen auf der Rennbahn für Nervenkitzel und Temporausch.

Gerade für die Steher sei sie perfekt. Dass sie 1912 für diese Disziplin gebaut wurde, spürt man bis heute. Die langen, sauber zu fahrenden Kurven erlauben hohe Tempi – und genau das macht den Reiz aus. Hinter den schweren Motorrädern entstehe ein Sog, der es den Fahrern erlaube, über die natürlichen Grenzen zu gehen, erklärt Ramsauer: «Wenn du einmal im Rhythmus bist, spürst du, wie dich die Bahn und der Windzug des Motorrads mitzieht“. Entscheidend sei das Zusammenspiel zwischen Fahrer und Schrittmacher – ein fast intuitives Teamwork bei solchen Geschwindigkeiten.

Dass diese Disziplin so fasziniert, liegt auch an ihrer Eigenheit: archaisch, laut, direkt – und zugleich hochpräzise. Jeder Meter, jede Linie entlang der Rollen entscheidet über Effizienz oder Energieverlust. Wer hier vorne mitfahren will, braucht Stehvermögen, Biss und Geduld, sagt Ramsauer. „Und ein gutes Gespür dafür, wie man sich im Windschatten bewegt.“

Am kommenden Dienstag wird genau diese Faszination wieder spür- und sichtbar. Wenn die Motoren aufheulen und die Steher in den Sog der Maschinen gehen, entsteht jener Moment, der die Rennbahn seit Jahrzehnten prägt: laut, nah, intensiv – und für viele erstmals überraschend eindrücklich.

Kohlensäcke – wegen ihrer schwarzen Ledergewänder tragen die Schrittmacher einen durchaus bildlichen Übernamen.

18.50 Uhr: Scratch (U15/U17/Frauen U19)

19.00 Uhr: Tempofahren (U19/U23/Elite)

19.15 Uhr: Ausscheidung (U15/U17/Frauen U19)

19.25 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)

19.35 Uhr: Punktefahren (U15/U17/Frauen U19)

19.45 Uhr: Pause

20.05 Uhr: Steher, 1. Lauf

20.30 Uhr: Ausscheidung (U19/U23/Elite)

20.40 Uhr: Punktefahren (U17/U19/Frauen U21)

20.55 Uhr: Punktefahren (U19/U23/Elite)

21.25 Uhr: Steher, 2. Lauf


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR

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Newsletter vom 18.05.2026

Weltmeister Moritz Augenstein (l.) und Europameister Alex Vogel freuen sich auf ihren zweiten Saisonauftritt in Oerlikon.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR

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Newsletter vom 18.05.2026

Ein gerngesehener Gast auf der Rennbahn: Der Frauenfelder Alex Vogel.

Packender Rennsport: Am Dienstag wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Zuschauerinnen und Zuschauer.


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR

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Newsletter vom 15.05.2026

Sagen “Adieu” – aber vielleicht nicht für immer: Nicole Fry und Daniel Wyder.
“Im Ziel” – die monumentale Skulptur von Giorgio Lorenzi ist zurück.

Packender Rennsport: Am Dienstag wartet ein abwechslungsreiches Programm auf die Zuschauerinnen und Zuschauer.

Programm Dienstag, 19. Mai 2026

18.55 Uhr: Scratch (U13/U15)

19.05 Uhr: Temporennen (U19/U23/Elite)

19.20 Uhr: Ausscheidung (U15/U17/Frauen)

19.30 Uhr: Scratch (U19/U23/Elite)

19.40 Uhr: Ausscheidung (U17/U19/Frauen U23)

19.50 Uhr: Pause

20.10 Uhr: Ausscheidung (U13/U15)

20.20 Uhr: 1000er Rennen (U23/Elite)

20.45 Uhr: Punktefahren (U17/U19/Frauen)

21.00 Uhr: Ausscheidung (U23/Elite)

21.10 Uhr: Temporennen (U19/Frauen)

21.25 Uhr: Punktefahren (U19/U23/Elite)

21.55 Uhr: Rennschluss


Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Renngli | IGOR

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